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Die BRD-Bundeskanzlerin Angela Dorothea Merkel (CDU) hat nach der Wahl von Thomas Kemmerich (FDP) zum thüringischen Ministerpräsidenten in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria befohlen, dass das Votum rückgängig gemacht werden muss.


Video vom Tagesspiegel 6.2.2020

Quelle:youtube.com/watch?v=JDFFNMSkBVk


Das eine demokratische Wahl in einem Landesparlament rückgängig zu machen sei, hatte vor ihr noch kein bundesdeutscher Regierungschef verlangt.
Anmerkung: Betonung auf „bundesdeutscher“, denn es gab auf deutschem Gebiet schon Staaten bei denen das nicht außergewöhnlich war.

Das Wahlergebnis in einem Landesparlament unverzeihlich zu nennen bedeutet, dass das Landesparlament eine nie abzutragene Schuld auf sich geladen hat. Folglich war es ein Vorgang für den es niemals von irgendwen eine Begnadigung geben kann, natürlich außer durch Merkel selbst.
Ironischerweise tätigte sie die Äußerung in einem Land, in dem nach der Apartheid sogar die Begnadigung für Mord, Folter und Terror möglich schienen.


Dass sich die Spitze der Exekutive als letzte Instanz sieht, die persönlich über Parlamentsabgeordnete richtet, sie öffentlich wägt und für moralisch unzurechnungsfähig erklärt – das gab es in der Geschichte der Bundesrepublik bis zu Merkels Pretoria-Auftritt noch nicht.

Quelle:publicomag.com/2020/02/vergebung-und-unverzeihlichkeit-im-zeitalter-angela-merkel/


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