Bildquelle zur Herrschaft der Schlechten:cdn.pixabay.com/photo/2015/03/20/21/34/background-682973_1280.jpg


Auf der Seite „spd-wustermark.de/vorstand-spd-wustermark“ schaut die gut situiert wirkende Parteiprinzessin Elfriede (von den Genossen nett Elfie genannt) Handrick mit silbernen Kurzhaarschnitt recht freundlich, fast bürgernah.

Doch am 11.8.2019 im ZDF heute journal sprach diese Genossin angewidert von den Bürgern und deren Sorgen und Nöten.
Quelle:zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-11-august-2019-100.html
Video verfügbar bis 11.08.2020 / Beitrag ab 13:31

Die Genossin Handrick wörtlich: »Ich finde es auch nicht richtig, dass man da immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für ›Sorgen‹ und ›Nöte‹? […] Ich versteh’ das nicht, ich kann das nicht verstehen.«

{Beim Wort „Sorgen und Nöte“ hebt Handrick, die eher nach Mallorca als nach Maloche aussieht, derart ihre Stimme und rümpft derart die Nase, als würde sie von einer Geschlechtskrankheit sprechen oder zumindest von etwas sehr ekeligem. Verachtung gemischt mit Wut kommt zum Vorschein.} So ein Kommentar auf einer Website.

Von René Fieler am 14.08.2019 veröffentlicht

Quelle:youtube.com/watch?v=jiGV6HvfSso

Auf Facebook postet Alice Weidel (AfD-Co-Fraktionschefin im Deutschen Bundestag) einen Tag später, dass diese Aussage wenigstens eine »ehrliche Antwort« ist.
Quelle:facebook.com/aliceweidel/posts/2676725942338624

Und der Rest der Republik?
Und die „Freie Presse“?
Und die „neutralen Medien“?

Zunächst kein Wort.
Aber Dank des Internets fand das Statement der Genossin Handrick große Verbreitung, auch unter den Nicht-AfD-Wählern.
Es wurden verschiedene Fragen gestellt, hier ein paar der freundlicher formulierten:
Ist hier ausnahmsweise einmal vor laufender Kamera das wahre Gesicht der heutigen SPD zu sehen?
Ist die angeekelte Verachtung des wählenden Pöbels eine Folge der Abgehobenheit einer Politkaste in einer Ochlokratie (siehe Polybios), zu der die Demokratie verkommen ist?
Ist das das Wandlitz-Syndrom einer das eigene Volk ver- und missachtenden Ausbeuterclique?
Ist das die Einstellung einer Politclique, die sich nicht als Vertreter und Angestellte eines Volkes begreift, sondern sich in einer gottgegebenen Herrschaftssituation wähnt?

Zwei Tage später nahmen auch die politisch korrekten Medien von dem Statement Kenntnis. Ganz vorn in der Stellungnahme die SPD-nahe „Märkische Allgemeine“, die sich am 13.8. empörte: „Elfriede Handrick engagiert sich seit Jahren in der Wustermarker SPD. Nun wurde sie mit einer unglücklichen Aussage in einem TV-Interview zur Hauptperson in einem Online-Shitstorm aus dem rechten Spektrum.“

Ja nee, is klar! Wer so eine (unglückliche !?!) Aussage negativ bewertet, der muss natürlich aus dem rechten Spektrum kommen. Da ja die braven politisch Korrekten ohne Sorgen und Nöte und offenbar aus dem linken Spektrum der SPD-Genossin keinesfalls widersprechen würden. Äh, sondern zustimmen, oder was?

Anmerkung:
Im Juni 2017 warnte die DGB-Bezirksvorsitzende Doro Zinke für Berlin und Brandenburg:
„Leiharbeit, befristete Arbeitsverhältnisse, Teilzeit und Mini-Jobs – in Berlin und Brandenburg seien diese Arten der Beschäftigung ein hohes Risiko für die soziale Absicherung im Alter.“
Im Märkischen sind laut DGB derzeit 38 Prozent der Arbeitsverhältnisse als „unsicher und meist schlecht bezahlt“ zu bezeichnen. Die Folge ist Altersarmut. In Brandenburg musste 2015 jede fünfte Frau (21 Prozent) nach ihrem Arbeitsleben mit einer Niedrigrente (unter 750 Euro) auskommen. Das ist inzwischen nicht besser geworden.

Jede zweite gesetzliche Rente – und die ist für viele die Haupteinnahmequelle im Alter – liegt unter 900 Euro. „Kein Wunder, dass die Menschen die Angst vor Altersarmut umtreibt“, sagt Bentele.
Mehr als zehn Millionen Arbeitnehmer verdienen so wenig, dass die Rente im Alter nicht reichen wird. „Darin zeigt sich ein Mangel an Respekt gegenüber hart arbeitenden Menschen“, empört sich Bentele.
Quelle:vdk.de/deutschland/pages/themen/soziale_gerechtigkeit/77561/ein_gespaltenes_land

Das ist nur ein Beispiel für die vielen Sorgen und Nöte der Bürger.
Doch das ist der Genossin Elfriede Handrik – offenbar selbst finanziell sorglos und ohne Respekt vor den hart arbeitenden Menschen – mittendrin im SPD-Wahlkampfmodus entgangen.