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In den Kobaltgruben im Kongo wartet der Tod während die eigene korrupte Regierung prächtig verdient

Der Kongo ist ein Krisenland – von dem die deutsche Autoindustrie beim Bau von Elektroautos immer abhängiger wird. Denn der Kongo ist einer der wichtigsten Produzenten von Kobalt, einem Rohstoff für Batteriezellen und Akkus.

Werden sich auch Elektro-Auto-Besitzer eines Tages die Frage stellen müssen, ob sie das richtige tun? Klar ist: Die deutschen Autobauer haben es eilig. Um nicht den Anschluss zu verlieren beim Rennen um die vorderen Plätze bei der E-Mobilität, sind VW, BMW, Daimler und Co. auf einen Rohstoff dringend angewiesen: Kobalt. Der wichtigste Produzent: das Krisenland Kongo.

Siyamend Al Barazi, Autor der unveröffentlichten Studie der Deutschen Rohstoffagentur: „Die weltweite E-Mobilität auf Grundlage der aktuellen Lithium-Ionen-Technologie ist ohne den Kongo nicht zu realisieren.“

Die EU jedenfalls hat den Druck auf die Konzerne nun noch einmal erhöht, allerdings nicht in Sachen Menschenrechte, sondern in Bezug auf saubere Luft: Die CO2-Grenzwerte sollen bis 2030 erheblich verschärft werden. Damit sind die Autokonzerne dazu gezwungen, den Anteil der Elektro-Fahrzeuge zu erhöhen.

Quelle:deutschlandfunk.de/kobaltabbau-im-kongo-saubere-autos-dreckige-batterien.766.de.html?dram:article_id=436683