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Greta Thunberg sagt immer wieder, sie allein habe die Idee für den Schulstreik gehabt. Zuletzt wiederholte sie diese Aussage in der ARD-Talkshow „Anne Will“: Ihr Kampf für das Klima sei ein persönliches Anliegen, für den sie sich bei anderen Menschen, etwa Wissenschaftler, lediglich Ratschläge einhole.

Tatsächlich aber ist längst bekannt, dass mehrere Umweltaktivisten und NGOs Greta unterstützen.

Bo Thorén, Vorstand der Umweltorganisation Fossilfritt Dalsland (dt.: Fossilfreies Dalsland, eine Region in Schweden) und Repräsentant der internationalen Graswurzelbewegung „Extinction Rebellion“.

Schon kurz nachdem Greta den Schreibwettbewerb des „Svenska Dagbladet“ gewann, nahm er Kontakt zu ihr auf, wie Greta später in einem Facebook-Post berichtete…

Fakt ist, dass Thorén neben einigen anderen Umweltforschern und -aktivisten bis heute eine wichtige Bezugsperson und Impulsgeber für Greta ist – und dass sie Gefallen an der Idee des Schulstreiks fand.

Ingmar Rentzhog, der schwedische Unternehmensberater und Kommunikationsexperte.
Er brachte bereits wenige Stunden nach Beginn ihres Schulstreiks erste Videos von Greta auf Youtube in Umlauf.
… er hält unter anderem einen engen Draht zu den Unterstützern von Al Gores Climate Reality Project sowie zum People’s Climate Strike. Er nutzte die Aufmerksamkeit für Greta auch, um ein das Klimaschutznetzwerk „We don’t have time!“ aufzubauen.

Janine O’Keeffe, die sich bei „Extinction Rebellion“ engagiert.

Sie interviewte Greta bereits Ende August in mehrere Youtube-Videos und sorgte so dafür, dass Greta abseits der herkömmlichen Medien erste Bekanntheit erlangte.

Ebenfalls von Bedeutung ist Gretas Verbindung zur ghanaischen NGO „Abibiman Foundation“, die ihr Zugang zur UN-Klimakonferenz verschaffte, indem sie Greta zu mehreren Veranstaltungen und Diskussionen einlud.

Quelle:bernstein-group.com/de/2019/04/04/greta-gekommen-um-zu-bleiben/