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Als sie auf die hybride Kriegsführung und Einflussnahme der Russen zu sprechen kommt, bringt sie das indirekt in Verbindung mit den Schülerstreiks gegen die Klimapolitik. Deren Engagement begrüßt sie, aber dass die Schüler in so großer Zahl „plötzlich auf die Idee kommen“, auf die Straße zu gehen, das könne sie sich nicht vorstellen, sagt sie. Eine Äußerung ist das, die der Außenpolitikerin Merkel noch Ärger bereiten könnte – in der Innenpolitik.

Quelle:sueddeutsche.de/politik/muenchen-sicherheitskonferenz-merkel-siko-1.4333208

Die Frage: „Was sind hybride Bedrohungen?“ beantwortet das Bundesministerium der Verteidigung so:
„Ziel der Angreifer ist es, nicht nur Schaden anzurichten, sondern insbesondere Gesellschaften zu destabilisieren und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Offene pluralistische und demokratische Gesellschaften bieten hierfür viele Angriffsflächen und sind somit leicht verwundbar.“
Quelle:bmvg.de/de/themen/sicherheitspolitik/hybride-bedrohungen/was-sind-hybride-bedrohungen–13692

Anmerkung:
Zur hybriden Taktik, Bedrohung und Kriegsführung gehört der verdeckte Einsatz, geheime Initiatoren und Auftraggeber, massive und umfassende Propaganda-Kampagnen, zumeist Ad hoc.
In den 60er und 70er Jahren wurde diese Taktik auch als „Verdeckter Kampf“ bezeichnet. Auch die Parallelen sind vergleichbar: asymetrische Taktik „Schwach gegen Stark“ und subversive Strategie gegen die bestehende soziale, wirtschaftliche und politische Ordnung.

Ergänzung:
2016 diagnostizierten Geostrategen auf einem NATO-Gipfel: neue hybride, also vermischte Konflikte mit Techniken zur Spaltung von Gesellschaften bestimmt.