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Die iranischen Revolutionsgarden verfahren brutaler mit den Aufsässigen als Polizei und Staatssicherheitsdienste im Ostblock 1989. Aber der Moment im Iran ähnelt diesen europäischen Wochen und Monaten vor 31 Jahren. Die Reaktion der wohlmeinenden Westler auch.

Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Friedrich Ischinger warnte vor einer „zu großen Unterstützung für die Demonstrationen im Iran“ durch den Westen.

Welche große Unterstützung sieht er da eigentlich zu groß werden? Auf diesen Punkt ging er nicht weiter ein, dafür weiß er, worauf es in europäischen Diplomatenkreisen ankommt. Würde man sich auf die Seite der Demonstranten gegen die Mullahs stellen, so Ischinger im ZDF, könnte das „zu einer weiteren Eskalation der Lage führen“.

Deshalb sei „Zurückhaltung“ das Gebot der Stunde. In den meisten Redaktionen wird die Mahnung Ischingers gewissenhaft befolgt. Wenn sie die Demonstrationen im Iran erwähnen, dann deutlich kleiner als die feinsinnigen Artikel über Generalmajor Soleimani, und fast immer verbunden mit der Warnung, der Westen dürfe bloß nicht zu viel Sympathie mit den Regimegegnern durchblicken lassen. Schließlich tut das Trump, also muss es verkehrt sein.
Wenn sich deutsche Qualitätswelterklärer zu dem Thema äußern, dann können sie nur schlecht verbergen, wie lästig sie die Demonstranten in der islamischen Republik finden.

Quelle:publicomag.com/2020/01/immer-auf-der-falschen-seite/

Anmerkung: Die Systemmedien mögen kein Volk. Sie sind immer auf der Seite der Herrschenden.
Interessant auch die Information von Publico, dass in einem offenbar desorientierten Zustand Sigmar Hartmut Gabriel (Ex-Außenminister und Ex-SPD-Vorsitzender) einen besänftigenden Milliardenkredit für das Regime in Teheran forderte: „Man stelle sich vor, alle Nationalbanken der EURO-Zone und die EZB gemeinsam würden diese Wirtschaftshilfe finanzieren – es wäre ein ungeheuer starkes europäisches Signal.“
In der Realitätsferne ist ihm natürlich entfallen, dass EZB und Notenbanken keine Geschäftsbanken sind. Laut Statut darf die EZB noch nicht einmal Eurostaaten Kredite geben.
Schon erschreckend, was für eine Person aus dem politisch korrekten Gesinnungskorridor bis März 2018 BRD-Außenminister war.

Seine Sympathien und seine politisch korrekte Gesinnung findet sich in seinem real existierenden Gutdenk-Vereinen:
Seit Mai 2018 Mitglied des Kuratorium der International Crisis Group
Seit Juni 2018 Autor für die Holtzbrinck-Medien (Handelsblatt, Der Tagesspiegel und Die Zeit). Dafür kassiert er zwischen 15.000 und 30.000 Euro im Monat.
Seit März 2019 Mitglied des Beirats von Deloitte.
Seit Juni 2019 Vorsitzender der Atlantik-Brücke und Mitglied der Trilateralen Kommission sowie des European Council on Foreign Relations.
Seit November 2019 ist er bei der Eurasia Group als Politikberater tätig.
Bis November 2019 MdB (Mitglied des Bundestages)
Quelle 20.1.2020 wikipedia:de.wikipedia.org/wiki/Sigmar_Gabriel#Verzicht_auf_Kanzlerkandidatur_und_Bundesau%C3%9Fenminister_(2017%E2%80%932018)