Beitragsbild:Netzfund grosser Bruder


Die kommunistische Volksrepublik China begann am 14. Juli 2014 getreu dem kommunistischen Ziel des „Klassen-Genozid“ mit der Vorstufe der totalen Überwachung.
Die Kommunisten Mao Zedong oder Mao Tse-tung (dazu unten der Rückblick) und Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili oder Josef Wissarionowitsch Stalin belegen nicht ohne Grund die Plätze 1 und 2 in der Liste der schlimmsten Massenmörder aller Zeiten.

Die Testeinführung des Sozialkredit-Systems ist eine Variation des Großen Bruders aus 1984.
Erreicht wird die Überwachung mit Big-Data, KI und Algorithmen, durch Integration von staatlichen und privaten Datenbanken auf nationaler und subnationaler Ebene. Das ist die digitale Version des Wahrheitsministeriums aus 1984.

Ehemaliger Sitz des Ministry of Information, entspricht der Beschreibung nach den vier Ministerien im Roman, wobei das Ministry of Love im Buch keine Fenster hat
Von An Siarach in der Wikipedia auf Englisch – Übertragen aus en.wikipedia nach Commons durch Jóna Þórunn., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3883624

Ziel des Bewertungssystems:
Steigerung der
„Aufrichtigkeit in Regierungsangelegenheiten“ (honesty in government affairs),
„kommerzielle Integrität“ (commercial integrity),
„soziale Integrität“ (societal integrity) und der
„gerichtlichen Glaubwürdigkeit“ (judicial credibility)

Das soziale Kreditsystem greift auf verschiedene Datenbanken zu. Daher kann das Rating- oder Scoring-System (social scoring oder citizen score) die Kreditwürdigkeit, das Strafregister, das soziale und das politische Verhalten zur Ermittlung des Punktestandes verwenden.
Jeder Einzelne hat seinen Wert auf der Grundlage seiner persönlichen Kreditgeschichte, Finanzen, Demografie, Verhaltensgewohnheiten im Leben und in der Nachbarschaft. Natürlich wird auch das Verhalten in den sozialen Netzwerken wie Alibaba Group (chinesisches Äquivalent zu Amazon), Tencent (chinesisches Äquivalent zu Facebook), Baidu (chinesisches Äquivalent zu Google) bewertet.

Zum Beispiel Kredite: Der Kunde muss ein paar Knöpfe drücken und Algorithmen analysieren seine Punktzahl. Ist der Punktestand in Ordnung, ist sein Kredit genehmigt und er hat das Geld sofort auf seinem Konto. Ist sein Punktestand zu gering, dann gibt es kein Geld.

Zum Beispiel Urlaub: Algorithmen analysieren und entscheiden zugunsten Autokauf, Hotelbuchung und sogar über ein einfacheres Visumverfahren für bestimmte Länder. Ist der Punktestand zu gering, dann keine Zugfahrt. Auch der Zugang zu Krankenhäuser kann ausgeschlossen werden.

Regelmäßig sollen auch „schwarze Listen“ von Personen oder Firmen veröffentlicht werden. Wer einmal seine Kreditwürdigkeit verliere, solle so „überall mit Einschränkungen rechnen müssen und keinen Schritt vorankommen“.

Bislang fehlen etwa Erklärungen, nach welchen Kriterien ein vom Sozialpunktesystem erfasster Bürger bewertet werden soll und wer ihn bewertet.
Auch die Aufgaben und Ziele der Testphasen bis zur Vereinheitlichung 2020 sind unklar.

Klar ist, dass die chinesische Regierung bis zum Jahr 2020 beabsichtigt, den Social Credit Score durch eine umfassende Überwachung für jeden chinesischen Bürger verbindlich zu machen.

Anmerkung: In westlichen Ländern gibt es die harmlosere Anfängervariante des privaten Ratingverfahrens zur Ermittlung der Kreditwürdigkeit (z. B. das Kreditscoring der Schufa), zumindest bisher.

Rückblick:
Wir erinnern uns an den vorbildlichen Kommunisten Mao Zedong oder Mao Tse-tung.

Wie schlimm war er?
Während Millionen Chinesen verhungerten, führte er ein ausschweifendes Luxusleben. Oh, und er hatte eine Schwäche für Frauen. Sehr junge Frauen.

Warum wurde er gefürchtet?

Die 1960er Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs – und zugleich eine des Irrsinns. Millionen Hippies und sonstige Sandalen-Revolutionäre demonstrierten mit der Mao-Bibel in der Hand gegen verknöcherte Strukturen in den westlichen Demokratien. Eine durchaus berechtigte Kritik, die freilich ausgerechnet mit den Schriften des wohl größten Massenmörders der Geschichte bekundet wurde. Ebenso gut könnte man mit „Mein Kampf“ in der Hand für mehr Toleranz gegenüber Andersdenkenden eintreten. Allzu sehr sollte dies freilich nicht verwundern, tragen doch viele Menschen noch heute ein Porträt von Che Guevara auf ihren T-Shirts, ohne dessen Brutalität zu hinterfragen. Nun gut, er war doch solch ein attraktiver Mann…

Der fast drei Jahrzehnte über China herrschende Mao Zedong war aus ähnlichem Fleisch geschnitzt: Zwar nicht attraktiv, aber dafür freundlich lächelnd. Zudem verkleidete er seine wirtschaftlichen und politischen Kampagnen mit blumigen Titeln wie: „Die Hundert-Blumen-Bewegung“ oder den „Großen Sprung“. Dabei entpuppte sich alleine der „Große Sprung“ als die Initialzündung zur größten Hungerskatastrophe der Menschheitsgeschichte. Fast könnte man daraus ableiten, dass Kommunismus das Gegenteil von „gut gemeint“ ist.

Die Anzahl der Leichen, die Maos Weg pflasterten, wird auf ca. 50 bis zu 75 Millionen geschätzt. In Friedenszeiten, wohlgemerkt! Seine Herrschaft war von Hungersnöten, Massenexekutionen, Folter und rigider Zensur, die ab und an der hübschen Optik wegen gelockert wurde, gekennzeichnet.

Wie starb er?

Mit 82 Jahren an einem Herzanfall. An Hunger wäre gerechter gewesen.

Zitatquelle:pagewizz.com/die-10-schlimmsten-massenmoerder-aller-zeiten/


In China wird der große Bruder bald alles sehen.


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