Bildquelle:Netzfund


Das politisch korrekte Ziel ist die allgegenwärtige Zensur!
Hinter der Sprachkorrektur folgt die Denkkorrektur.
Hinter der Sprachwäsche folgt die Gehirnwäsche.
Die Politische Korrektheit ist eine Gesinnungsdiktatur.


Seit dem 19. Januar 2013 haben Führerscheine im Rahmen der EU-Regelungen nun ein Ablaufdatum und eine Gültigkeit von 15 Jahren. Danach müssen Sie Ihren Führerschein um weitere 15 Jahre verlängern lassen. Vorher galt eine unbegrenzte Fahrerlaubnis.
Das gefiel den EU-Diktatoren nicht.

Nur noch ein einheitlicher EU-Führerschein
Grund für die Befristung der Fahrlizenzen ist eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2006, die die Bundesregierung bis nächstes Jahr umgesetzt haben MUSS! Nach Angaben des Ministeriums wird es dann innerhalb der EU nur noch ein Führerscheindokument geben.
Der Straßenverkehr ist nicht kollabiert, weil es in der EU unterschiedliche Führerscheine gab und auf dem Kontinent gibt es bei nicht EU-Staaten immer noch Unterschiede.

Kommt der Gesundheitscheck?
Zusätzlich hat die EU angeregt, dass Gesundheitschecks alle 15 Jahre im Zuge des Austausches ein Gesundheitscheck vorgenommen wird.
Den soll es aber in Deutschland (zumindest vorerst) nicht geben. „Der Umtausch wird mit keiner ärztlichen oder sonstigen Untersuchung verbunden“, so das Ministerium. Der Bundesrat muss den Plänen noch zustimmen.
Die Option haben die EU-Diktatoren bei dieser Richtlinie offen gelassen.

Und das ist die „Richtlinie“, die mit den in Anhang VII Teil B genannten Fristen in nationales Recht umgesetzt werden muss. Es wäre also treffender sie als EU-Befehl zu bezeichnen.

RICHTLINIE 2006/126/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 20. Dezember 2006
über den Führerschein (Neufassung)

Artikel 1
Führerscheinmuster
1.Die Mitgliedstaaten führen einen nationalen Führerschein gemäß den Bestimmungen dieser Richtlinie nach dem in Anhang I wiedergegebenen EG-Muster ein. Das Emblem auf Seite 1 des EG-Muster-Führerscheins enthält das Unterscheidungszeichen des ausstellenden Mitgliedstaats.

2.Unbeschadet der Datenschutzvorschriften dürfen die Mitgliedstaaten ein Speichermedium (Mikrochip) als Teil des Führerscheins einführen…

Artikel 7
Ausstellung, Gültigkeit und Erneuerung
2.a) Ab dem 19. Januar 2013 haben die von den Mitgliedstaaten ausgestellten Führerscheine der Klassen AM, A1, A2,A, B, B1 und BE eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren. Die Mitgliedstaaten können diese Führerscheine auch mit einer Gültigkeitsdauer von bis zu 15 Jahren ausstellen

3.Die Erneuerung eines Führerscheins bei Ablauf der Gültigkeitsdauer ist von Folgendem abhängig zu machen:
b) vom Vorhandensein eines ordentlichen Wohnsitzes im Hoheitsgebiet des ausstellenden Mitgliedstaats oder vom Nachweis, dass der Bewerber während eines Mindestzeitraums von sechs Monaten dort studiert hat. Die Mitgliedstaaten können bei der Erneuerung von Führerscheinen der Klassen AM, A, A1, A2, B, B1 oder BE von einer Prüfung der Mindestanforderungen an die körperliche und geistige Tauglichkeit für das Führen dieser Fahrzeuge gemäß Anhang III abhängig machen.
Das dürfte die Mehrheit der Bürger (alte Klasse 3) betreffen.

Die Mitgliedstaaten dürfen die in Absatz 2 festgelegte Gültigkeitsdauer von Führerscheinen, deren Inhaber ihren Wohnsitz in ihrem Hoheitsgebiet und das Alter von 50 Jahren erreicht haben, begrenzen, um häufigere ärztliche Kontrollen oder sonstige besondere Maßnahmen wie Auffrischungskurse vorschreiben zu können. Eine derartige Verringerung der Gültigkeitsdauer darf nur bei der Erneuerung eines Führerscheins vorgenommen werden

Anhang III besagt, dass (5) die Mitgliedstaaten bei der Erteilung oder bei jeder Erneuerung einer Fahrerlaubnis strengere als die in diesem Anhang genannten Auflagen vorschreiben können.
Damit ist eine politisch korrekte Willkür möglich.
Und der Anhang besagt weiter, dass zum Beispiel (10) zuckerkranken Bewerbern oder Fahrzeugführern eine Fahrerlaubnis erteilt oder erneuert werden darf, wenn ein entsprechendes Gutachten einer zuständigen ärztlichen Stelle vorliegt und regelmäßig eine für den betreffenden Fall geeignete ärztliche Kontrolle durchgeführt wird.
Ähnliches gilt für andere Krankheiten, aber auch für ehemalige Alkoholoker und Drogenkonsumenten.
Damit ist ein Datenabgleich der Führerscheinstelle = Straßenverkehrsamt/Bürgerbüros/Landratsämtern mit den Krankenkassen erforderlich.
Der gläserne Bürger und der große Bruder lassen grüßen.

Zugleich ist das ein Kontroll- und Zensurmittel der Zukunft, denn Mindestanforderungen an die körperliche und geistige Tauglichkeit muss nur mit politischer Korrektheit gekoppelt werden.

Info der Umtauschfristen wenn der Führerschein nach 1999 ausgestellt wurde:
1999 bis 2001: Umtausch bis 19. Januar 2026 Jahre
2002 bis 2004: Umtausch bis 19. Januar 2027 Jahre
2005 bis 2007: Umtausch bis 19. Januar 2028 Jahr
2008: Umtausch bis 19. Januar 2029 Jahr
2009: Umtausch bis 19. Januar 2030 Jahr
2010: Umtausch bis 19. Januar 2031 Jahr
2011: Umtausch bis 19. Januar 2032 Jahr
2012 bis 18.01.2013: Umtausch bis 19. Januar 2033


Alle kritischen, aufrechten und besorgten Bürger hören es:


Besucher: 83