Bildquelle:Netzfund


Am 22. Juli 2005 hatte der Journalist David Hambling Details von ADS-Waffentests aufgedeckt und darüber in der Nummer 2059 des Heftes New Scientist auf Seite 26 berichtet.

ADS steht für Active Denial System, es ist das Aktive Vertreibungssystem der Firma Raytheon, das punktgenau starke Hitzewellen erzeugt und sich zum Beispiel zur Bekämpfung von unzufriedenen Demonstranten eignet.

VOLUNTEERS taking part in tests of the Pentagon’s „less-lethal“ microwave weapon were banned from wearing glasses or contact lenses due to safety fears. The precautions raise concerns about how safe the Active Denial System (ADS) weapon would be if used in real crowd-control situations.

The ADS fires a 95-gigahertz microwave beam, which is supposed to heat skin and to cause pain but no physical damage (New Scientist, 27 October 2001, p 26). Little information about its effects has been released, but details of tests in 2003 and 2004 were revealed after Edward Hammond, director of the US Sunshine Project – an organisation campaigning against the use of biological and non-lethal weapons – requested them under the Freedom of Information Act.

The tests were carried out at Kirtland Air Force Base in Albuquerque, New Mexico. Two experiments tested pain tolerance levels, while in a third, a „limited military utility assessment“, volunteers played the part of rioters or intruders and the ADS was used to drive them away.

The experimenters banned glasses and contact lenses to prevent possible eye damage to the subjects, and in the second and third tests removed any metallic objects such as coins and keys to stop hot spots being created on the skin. They also checked the volunteers‘ clothes for certain seams, buttons and zips which might also cause hot spots.

The ADS weapon’s beam causes pain within 2 to 3 seconds and it becomes intolerable after less than 5 seconds. People’s reflex responses to the pain is expected to force them to move out of the beam before their skin can be burnt.

But Neil Davison, co-ordinator of the non-lethal weapons research project at the University of Bradford in the UK, says controlling the amount of radiation received may not be that simple. „How do you ensure that the dose doesn’t cross the threshold for permanent damage?“ he asks. „What happens if someone in a crowd is unable, for whatever reason, to move away from the beam? Does the weapon cut out to prevent overexposure?“

During the experiments, people playing rioters put up their hands when hit and were given a 15-second cooling-down period before being targeted again. One person suffered a burn in a previous test when the beam was accidentally used on the wrong power setting.
What happens if someone is unable to move away from the beam?

A vehicle-mounted version of ADS called Sheriff could be in service in Iraq in 2006 according to the Department of Defense, and it is also being evaluated by the US Department of Energy for use in defending nuclear facilities. The US marines and police are both working on portable versions, and the US air force is building a system for controlling riots from the air.

Quelle:New Scientist 2059, S.26 = newscientist.com/article/mg18725095-600-details-of-us-microwave-weapon-tests-revealed/

Freiwillige, die an Tests der „weniger tödlichen“ Mikrowellenwaffe des Pentagons teilnahmen, durften aus Sicherheitsgründen keine Brille oder Kontaktlinsen tragen. Die Vorsichtsmaßnahmen werfen Bedenken auf, wie sicher die Active Denial System (ADS) Waffe wäre, wenn sie in echten Situationen der Massenkontrolle eingesetzt wird.

Die ADS feuert einen 95-Gigahertz-Mikrowellenstrahl, der die Haut erhitzen soll und Schmerzen verursachen soll, aber keinen physischen Schaden (New Scientist, 27. Oktober 2001, S. 26). Es wurden nur wenige Informationen über seine Auswirkungen veröffentlicht, aber Einzelheiten zu Tests in den Jahren 2003 und 2004 wurden aufgedeckt, nachdem Edward Hammond, Direktor des US-amerikanischen Sunshine Project – eine Organisation, die sich gegen die Verwendung biologischer und nichtletaler Waffen einsetzt – sie durch das „Freiheit von Information-Gesetz“ erhielt.

Die Tests wurden auf der Kirtland Air Force Base in Albuquerque, New Mexico durchgeführt. Zwei Experimente testeten die Schmerztoleranz, während in einem dritten, einer „begrenzten militärischen Nutzenbewertung“, Freiwillige die Rolle von Randalierern oder Eindringlingen spielten und die ADS dazu benutzt wurde, sie zu vertreiben.

Die Experimentatoren verboten Gläser und Kontaktlinsen, um mögliche Augenschäden an den Versuchspersonen zu verhindern, und beseitigten im zweiten und dritten Test irgendwelche metallischen Objekte wie Münzen und Schlüssel, um zu verhindern, dass heiße Stellen auf der Haut erzeugt werden. Sie überprüften auch die Kleidung der Freiwilligen auf bestimmte Nähte, Knöpfe und Reißverschlüsse, die ebenfalls zu Hot Spots führen könnten.

Der Strahl der ADS-Waffe verursacht Schmerzen innerhalb von 2 bis 3 Sekunden und wird nach weniger als 5 Sekunden unerträglich. Es wird erwartet, dass die Reflexreaktionen der Menschen auf den Schmerz sie zwingen, sich aus dem Strahl zu entfernen, bevor ihre Haut verbrannt werden kann.

Aber Neil Davison, Koordinator des nicht-tödlichen Waffenforschungsprojekts an der Universität von Bradford im Vereinigten Königreich, sagt, dass die Kontrolle der Menge der empfangenen Strahlung möglicherweise nicht so einfach ist. „Wie stellen Sie sicher, dass die Dosis nicht die Schwelle für dauerhafte Schäden überschreitet?“ er fragt. „Was passiert, wenn jemand in einer Menschenmenge aus irgendeinem Grund nicht in der Lage ist, sich vom Strahl zu entfernen? Fällt die Waffe aus, um eine Überbelichtung zu verhindern?“

Während der Experimente hielten die Leute, die Randalierer spielten, ihre Hände hoch, wenn sie getroffen wurden, und erhielten eine 15-sekündige Abkühlphase, bevor sie erneut angegriffen wurden. Eine Person erlitt in einem vorherigen Test eine Verbrennung, weil der Strahl versehentlich mit der falschen Leistungseinstellung verwendet wurde.
Was passiert, wenn sich jemand nicht vom Strahl entfernen kann?

Eine Fahrzeugversion des ADS namens Sheriff könnte laut dem US-Verteidigungsministerium im Jahr 2006 im Einsatz sein und wird vom US-Energieministerium auch zur Verteidigung von Nuklearanlagen bewertet. Die US-Marines und die Polizei arbeiten beide an tragbaren Versionen, und die US-Luftwaffe baut ein System zur Kontrolle von Aufständen aus der Luft auf.

Quelle:translate.google.com/translate?
hl=de&sl=en&u=https://www.newscientist.com/issues/2005/&prev=search&pto=aue

Info:web.archive.org/web/20090227030807/http://www.newscientist.com/article/mg18725095.600


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