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Am 03. Juli 1979 unterzeichnete US-Präsident Carter auf Drängen seines Beraters Zbigniew Kazimierz Brzeziński die Operation Cyclone.

Damit unterstützte die CIA antikommunistische Kämpfer in Afghanistan.

Diese antikommunistischen Guerillas bezeichneten sich als Mudschahedin, das heißt: jemand der hl. Krieg gegen Ungläubige führen

Der Einmarsch der Roten Armee sollte die kommunistische Regierung in Afghanistan unterstützen. Die Sowjetunion wollte die islamische Gefahr begrenzen und an der weiteren Ausbreitung unter anderem auf die Sowjetrepubliken Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan verhindern.

Durch die amerikanische Operation Cyclone erhielten die Mudschaheddin Waffen und CIA-Beratung noch vor dem Einmarsch der Sowjetunion.

Im Januar 1980 unterzeichnete Carter die Weisung zur verstärkten Bewaffnung der Mudschaheddin, den Vorläufern der Taliban.

Ab 1981 baute Ronald Reagan die Unterstützung der Mudschaheddin stark aus.

1989 zogen die antifaschistischen Sowjettruppen ab. Die verschiedenen Mudschahedin-Gruppen machten jedoch weiter und bekämpfen sich noch immer gegenseitig. So entstanden die islamischen Terroristen.

Ein klares Beispiel für Geostrategie.

Gegen das Vergessen:
Nicholas John Spykman, Schüler von Halford John Mackinder, entwickelte Strategiekonzepte für die US-Nachkriegspolitik. Mackinder hatte das eurasische Heartland (Pivot Area) als wichtige sicherheitspolitisch kritische Zone bezeichnet, deren Beherrschung zur Beherrschung der Welt führen würde. Nicholas John Spykman bezeichnete die europäischen und asiatischen Randgebiete, das Rimland als entscheidende Zonen. Er empfahl der USA international aktiv zu sein, um Einfluss auf diese geographischen Schlüsselregionen zu nehmen. Sein Konzept: „Who controls the Rimland rules Eurasia, who rules Eurasia controls the destiny of the world.“ Seine Strategie, dass die Kontrolle der eurasischen Randgebiete erforderlich ist um das Schicksal der Welt zu kontrollieren, wird seitdem von Amerika befolgt.

Für den Geostrategen Zbigniew Brzezinski war Eurasien das Schachbrett, auf dem der Kampf um die globale Vorherrschaft ausgetragen wird und auf dem die USA aktiv mitzuspielen hätten.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Theorien von Mackinder und Spykman befolgt und zeigten sich in der Containment-Politik (Eindämmungspolitik unter Harry S. Truman) und in den geopolitischen Blockstrukturen (NATO und dem sechs Jahre später gegründeten Warschauer Pakt).

Die Carter-Doktrin des Jahres 1980, also die Rede zur Lage der Nation als Reaktion auf den Einmarsch der kommunistischen Antifaschisten der Sowjetunion in Afghanistan, spricht die Sprache des Geostrategen Zbigniew Brzezinski: „Jeder Versuch einer anderen Macht, Kontrolle über den Persischen Golf zu gewinnen, wird von uns als Angriff auf die Lebensinteressen der USA angesehen.“


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