Wichtiger Hinweis:
Die Inhalte in diesem Beitrag dienen nicht der
->Verbreitung von Propagandamittel, die nach ihrem Inhalt dazu bestimmt sind, Bestrebungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation fortzusetzen (§ 86 Abs.1 Nr.4)
->Verwendung oder Verbreitung von Kennzeichen der in § 86 Abs. 1 Nr. 4 bezeichneten Parteien oder Vereinigungen (§ 86a Abs.1 Nr.1)
->Billigung, Leugnung oder Verharmlosung von unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangenen Handlungen (der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise) oder der Verletzung der Opferwürde (§ 130 Abs.3 und 4).

Für alle Beiträge gilt § 86 Abs.3:
Der Absatz 1 gilt nicht, wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.

Alle veröffentlichten Inhalte in diesem Beitrag dienen der Vermehrung des Wissens, der Förderung der staatsbürgerlichen Verantwortung und dadurch der Mündigkeit der kritischen und besorgten Bürger.


Als Erinnerung an den Volksaufstand wurde 1991 eine Erinnerungsmedaille vom Parlament gestiftet.
Bildquelle:upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d8/Erinnerungsmedaille_Ungarischer_Volksaufstand_1956.jpg

Am 23. Oktober 1956 begann die Revolution, als in Budapest Studenten friedlich auf die Straße gingen. Sie forderten demokratische Freiheiten und die Unabhängkeit Ungarns von den kommunistischen Antifaschisten in der Sowjetunion. Am Abend ließ die ungarische antifaschistische Regierung in die schnell wachsende Menge schießen. Daraufhin brach der bewaffnete Kampf aus.

Binnen weniger Tage wurde die antifaschistische kommunistische Einparteidiktatur durch eine Regierung unter der Leitung von Imre Nagy abgelöst. Dieser gab am 1. November bekannt, dass Ungarn aus dem Warschauer Vertrag austritt und erklärte Ungarns Neutralität.

Das war für die antifaschistischen Sowjets zu viel. Den Warschauer Pakt zu verlassen war keinem Zwangsmitglied erlaubt.
Am 4. November griff die antifaschistische Sowjetarmee an und schlug in blutigen Kämpfen den Aufstand des ungarischen Volkes nieder. Dabei gingen die Antifaschisten mit aller Härte vor und setzten Panzer und Flugzeuge gegen das ungarische Volk ein. Die ungleichen Kämpfe dauerten zwei Wochen. Mitte November 1956 waren die Freiheitskämpfer besiegt.

„Vier Tage Artillerie- und Panzerfeuer des Abends, nachts und morgens. In rhythmischen Abständen Ultimaten, die Waffen niederzulegen, sonst würde die Stadt durch Bomben dem Erdboden gleichgemacht. Aber kein Ungar, der noch ein Gewehr und eine Patrone im Lauf hatte, dachte an die Kapitulation. Der Luftangriff blieb aus. Es schien, als scheuten die Sowjets vor dem Äußersten zurück. Sie schossen auf Schlangen vor Lebensmittelgeschäften, auf Rotkreuzautos, manchmal auf alles, was sich bewegte. Die Zahl der Opfer ist schwer festzustellen, die geringste Schätzung liegt bei 13.000 für die gesamte Dauer.“
Quelle:de.metapedia.org/wiki/Volksaufstand_in_Ungarn_1956

Imre Nagy wurde gemeinsam mit weiteren Freiheitskämpfern zum Tode verurteilt. Der neue Regierungschef János Kádár war wieder stramm antifaschistisch und moskautreu und gab in einer Rundfunkrede die Bildung einer sowjetfreundlichen Regierung bekannt.

Anmerkung: Verantwortlich für den antifaschistischen Waffeneinsatz gegen die ungarischen Menschen waren Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, der nach Stalins Tod im März 1953 Parteichef (nominell erster Parteisekretär) der KPdSU wurde und Nikolai Alexandrowitsch Bulganin von 1955 bis 1958 als Vorsitzender des Ministerrats Regierungschef (Ministerpräsident) der UdSSR.

Seit 1989 ist der 23. Oktober ein Nationalfeiertag in Ungarn.

Anmerkung:Vor und während des Aufstandes wurde den Aufständischen über Radio Free Europe militärische Unterstützung durch den Westen versprochen. Das war eine Lüge. Nach amerikanischen Regierungsdokumenten war eine Unterstützung gegen die mordenden Antifaschisten aus der Sowjetunion zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt.

Anmerkung: Zum Begriff „Antifaschismus“ siehe => 1988_François Bondy schreibt über ein Treffen mit dem Kommunisten Ignazio Silone


Besucher: 119