Beitragsbild: Verleihungsurkunde Eisernes Kreuz


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Briefmarke zum Heldengedenktag 1935 nach einem Entwurf von Hans Herbert Schweitzer

Bildquelle:Von scanned by NobbiP – scanned by NobbiP, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33410796


Vertreter des Deutschen Reiches wünschten in der französischen Stadt Compiègne über einen Waffenstillstand zu verhandeln. Der französische Deutschenhasser, Marschall Ferdinand Foch, sagte den Vertretern des Deutschen Reiches, dass sie nur Bedingungen entgegen zu nehmen hätten. Da war klar, dass es u. a. wegen Frankreich keinen ehrenvollen Friedensvertrag und dadurch keinen künftigen Frieden zwischen den Völkern geben würde.
Am 11. November 1918 wurde der Waffenstillstand von Compiègne zwischen dem Deutschen Reich und der Entente abgeschlossen.

Das war die Grundlage für das Versailler Diktat vom 28. Juni 1919.
Es war kein Vertrag, da die Mittelmächte von den Verhandlungen ausgeschlossen waren.

Nach dem 1 Weltkrieg gab es Millionen von deutschen Kriegstoten und Vermisstenschicksalen. Daher wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen um eine „bei allen Deutschen einheitliche Erinnerung an das Leid des Krieges zu bewirken … auf daß aus den Gräbern unserer fast zwei Millionen Gefallener uns Mut und Kraft zu segensreicher Arbeit an unseres Volkes und unseres Vaterlandes Zukunft erwachsen [kann].“
Quelle:Hamburgischer Correspondent vom 17. Januar 1925

Ab dem 1. März 1925 wurde der Volkstrauertag erstmals begangen.
„Volkstrauertag! Der erste deutsche Volkstrauertag soll in erster Linie dem Ehrengedenken unserer im Weltkriege gefallenen Väter, Brüder und Söhne gewidmet sein. Es ist nur zu wünschen, daß sich diese ernste Feier recht tief und fest und feierlich, auch ohne viele Reden und Gesänge, aus dem ureigenen deutschen und menschlichen Empfinden heraus geltend macht in den Herzen des ganzen Volkes.“
Quelle:„Den Gefallenen“, Cellesche Zeitung vom 27. Februar 1926

1934 bestimmte die nationalsozialistische Regierung durch ein Gesetz den Volkstrauertag zum Staatsfeiertag und nannte ihn künftig Heldengedenktag.

Mit dem Erlaß des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler vom 25. Februar 1939 (RGBl. 1939 I, S. 322) wurde der Heldengedenktag auf den 16. März festgelegt, wenn der Tag ein Sonntag war.
Andernfalls wurde der Heldengedenktag am Sonntag vor dem 16. März begangen.

Mit gleichem Erlass wurde festgelegt, dass der 9. November der Gedenktag für die Gefallenen der Bewegung ist.

Zum ersten Mal begangen am 12. März 1939

Bildquelle:Netzfund


Sie liegen im Westen und Osten, sie liegen in aller Welt,
und ihre Helme verrosten und Kreuz und Hügel zerfällt.

Sie liegen verscharrt und versunken im Massengrab und im Meer,
aber es leben Halunken, die ziehen über sie her.

Heut tobt man mit frechem Gebaren durch Flitter und Lüge und Glanz.
Sie fielen mit achtzehn Jahren in einem anderen Tanz.

Sie waren nicht ausgezogen um Beute und schnöden Gewinn,
was heute verlacht und verlogen, es hatte für sie einen Sinn!

Sie hatten ihr junges Leben nicht weniger lieb als die,
die heut’ höhnen: Es hinzugeben sei reine Idiotie!

Sie konnten nicht demonstrieren: „Mehr Freizeit bei höherem Lohn!“
Sie mußten ins Feld marschieren, der Vater, der Bruder, der Sohn.

Sie gingen, die Heimat zu schützen und haben allem entsagt.
„Was kann uns der Einsatz nützen?“ hat keiner von ihnen gefragt!

Sie haben ihr Leben und Sterben dem Vaterland geweiht
und wußten nicht, welchen Erben und welcher Erbärmlichkeit.

Quelle:de.metapedia.org/wiki/Sie_liegen_in_aller_Welt_(Gedicht)


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