Bild:Das Diesseits im grünen Land

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Wir sind in Vorderasien, einige Jahrhunderte vor dem Jahre Null oder Christi Geburt, und die abrahamitischen Religionen gibt es noch nicht.
Später werden diese Religionen, die sich auf Abraham, bzw. auf Ibrahim beziehen, eine gewaltsame Missionierung mit Ausschreitungen, Pogromen, Versklavungen, Massenmorden beginnen.
Gewalt spielt bei den drei Religionen in der Missionierung und bei Zusammenstößen zwischen ihnen eine unübersehbare Rolle.
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der syro-aramäischen Glaubensvorstellung. Er ist einer von mehreren Beiträge, die unter dem Titel „tri-ket-ra“ im Netz waren, nun jedoch nicht mehr verfügbar sind. Da die Seite interessant war, werden hier Kopien online gestellt, sofern es möglich ist.


Jenseits
Nicht nur die Druiden lehrten die Unsterblichkeit von Seele und Geist.
So ist beispielsweise für die Rosenkreuzer dieser Planet nur eine Arbeitswelt der Seele.
Die in frühesten Zeiten vom Licht abgefallene Seele, hat hier die Aufgabe zu erfüllen, mit der göttlichen Sphäre wieder in Kontakt zu kommen.
Hier soll eine syro-aramäische Jenseitsvorstellung betrachtet werden, die schriftlich und sehr detailliert zur Verfügung steht.
Sie ist wohl im Jahr 84 n.Chr. entstanden. Wann genau Übersetzungen erfolgten ist nicht bekannt.
Da schon unser Raumzeitkontinuum mehrere Dimensionen hat, dient diese Flächendarstellung nur zur visuellen Unterstützung.
Zur Abrundung der Jenseitsvorstellung wurden auch andere schriftliche Überlieferungen zugrunde gelegt, die für die Beschreibung des linken und besonders des mittleren Bildes erforderlich waren.
In der Sphäre findet ein ständiger Kampf zwischen den Helden des Lichtes und den Knechten der Finsternis statt.
Dieser Kampf wird auch um die Vorherrschaft auf der Erde geführt.

Die Welten des grünen Landes:


Die Welten im Detail:

Das Diesseits

Ein von Gott geschaffenes Raumzeit-Kontinuum, in dem jede vorhandene Sphäre enthalten ist und die ein Teil der göttlichen Unendlichkeit ist.
In diesem Kontinuum befinden sich alle Schwingungsebenen und damit auch das Diesseits mit unserem Universum, unserer Galaxie und unserem Sonnensystem.
Jede Seele kommt ein einziges Mal in das Irdische dieser Welt, wird zum Bewusstsein des Lebens und Seins geweckt, damit sie das Gute und das Böse erkennt. Nach dem Sterben geht sie in jene Welt des Jenseits ein, die sie sich durch ihre Gesinnung, Erkenntnis und Werke auf Erden selbst bestimmt und selbst verdient hat.
Nach dem Tode, wenn sich die Dreieinheit Seele–Geist-Leben vom irdischen Körper trennt, gelangt die Seele entweder in die wahre Welt des Reiches Gottes oder in eine der neunundvierzig Welten des Schlafes. Diese neunundvierzig Welten bilden die Mitte der Jenseitswelten und jede einzelne steht in Verbindung zu je acht anderen Welten des Jenseits.
Schon unser Verständnis für das Diesseits führt an Grenzen. Es wird gesagt, dass 95 Prozent des Universums aus einer ominösen dunklen Materie und Energie bestehen, die nicht zu beobachten ist und von der wir keine Ahnung haben, was sie sein könnte. Das bedeutet, wir kennen überhaupt nur 2-5 Prozent der Schöpfung! Und noch schlimmer: Selbst wenn wir nur diese 5 Prozent betrachten, haben wir zwar recht gute mathematische Theorien für sehr große und sehr kleine Maßstäbe, aber sie haben fast nichts gemeinsam und können überhaupt nicht miteinander kombiniert werden.

 

Im grünen Land

Die Schlummerwelten durchstreift der Geist im Schlaf. Dort begegnen sich vielerlei Wesen doch ist Vorsicht geboten, denn vieles dort ist Trug.
Walhall, eine starke Feste und herrliche Burg. Dort leben Allvaters kühne Götter. Es herrscht ständiger Kampf zwischen ihnen und dem Reich des Schattenfürsten.
Einheriar gehen ein und aus, rüsten sich für die letzte Schlacht, den großen Endkampf Harmageddon.
Kuthagracht, die graue Gracht der Dämonen. Dämonen im Sinne von unabhängigen Wesen. Auch unabhängig von den Göttern und zugleich die aktivsten Gegner Schaddais und seiner Teufel. Lamaschut ist die Königin und Paschwzu ist der König von Kuthagracht.
König Nargols dunkler Stern liegt nahe der Hölle. Seine Königin ist Algika. Einst war Nargol Anhänger des Höllenfürsten, doch trennte er sich von ihm. Nun ist seine Welt ein Asyl für Flüchtlinge, die sich aus der Hölle retten konnten. Sie treffen sich dort und Nargol gewährt ihnen Schutz vor Schaddais Häschern.

 

Die Jenseitswelten

 

Es gibt zusammen dreihundertzweiundneunzig Jenseitswelten. Von diesen sind dreihundertdreiundvierzig in verschiedenen Abstufungen lichter und reiner, die sieben reinsten und lichtesten stehen der wahren Welt des Reiches Gottes am nächsten.
Dagegen sind die restlichen neunundvierzig gleichfalls in Abstufungen lichtärmer und unreiner als die neunundvierzig Welten des Schlafes. Der Bogen reicht bis zu den finster-düsteren Welten denen nichts mehr eigen ist was Licht genannt werden könnte und die fast an die Grenze der Welt des höllischen Pfuhles reichen.
Dort ist das Reich des Widersachers. Hier regiert der Schattenfürst El Schaddai. Finsteres Firmament begrenzt seine Welt. Sein Reich wird durch feuerrote und schwefelgelbe Lichter wie Blitze durchzuckt. Licht von unzähligen, wie blutroten und schwefelgelben Feuerflammen, die von Scharen der Teufel durch allerlei Dinge gezeugt und erhalten werden.
Im Detail sind je sieben der acht mit einer der neunundvierzig Welten des Schlafes verbundenen Welten lichter und reiner als jede der neunundvierzig, dagegen ist jede achte weniger rein und licht.
Der Bogen der Jenseitswelten ist die Brücke für die Rückkehr der verlorenen Scharen. Die Menschen durchwandern nach ihren Tod diese Welten um zur Himmelswelt des ewigen Lichtes zu gelangen. Jede der erwachten und belehrten Menschenseelen gelangt in dem sich aufgebauten Körper in eine bestimmte dieser acht Welten. Von dort aus hat jede Seele die Möglichkeit nach ihrem freien Willen in eine lichtere und reinere, oder aber auch in eine lichtärmere, unreinere und schattenvollere Welt des Jenseitsbogens zu gelangen. Sie kann auch die düstersten und finstersten Welten des Jenseits erreichen.
Jede Seele wird kraft ihrer seelisch-geistigen Einstellung unwiderstehlich in die zu ihr passende Welt gezogen.
Da alles aus dem Einen kommt hat er auch alle Welten geschaffen. Selbst diese, die böswilligen Menschenseelen den Weg zu dem alten Drachen, Verderber und Schaddai ermöglichen. Die Schöpfung solcher Welten war unerlässlich und unumgänglich notwendig, damit diese das finstere und unreine Wesen der Böswilligen aufnehmen kann. Dadurch wird verhindert, dass sie ihre Bosheit in reinere und lichtere Welten des Jenseits tragen, um dort jene zu verderben, die guten Willens sind.